Hood in Kooperation mit GfSE 5.-8. März 2007 München
6. Requirements Engineering Tagung 2007

Workshop I

Titel des Workshops: Geschäftsprozess-basiertes Requirements Engineering und Management

Anspruch des Workshops: Einsteiger

Datum, Uhrzeit und Teilnahmegebühr: 8. März 2007 - 9 Uhr bis 13 Uhr - 299,00 Euro je Teilnehmer incl. Verpflegung und Tagungsunterlagen

Abstract: Reibungslos ablaufende Geschäftsprozesse bilden das Rückgrat nahezu jedes Unternehmens. Die Entwicklung von Software zur adäquaten Unterstützung dieser Geschäftsprozesse bereitet allerdings oftmals große Schwierigkeiten. Die Gründe dafür sind dabei vielerorts in unpassenden Requirements Engineering und Management Prozessen finden. In diesem Workshop wird gezeigt, wie Geschäftsprozesse nicht nur die Basis für das Engineering (Entwicklung, Analyse, Spezifikation, Validation), sondern auch für das Requirements- und Projekt Management im gesamten Entwicklungsprozess und darüber hinaus bilden können. Ein leichtgewichtiger, intuitiver und sowohl für Kunden als auch Entwicklungs-eams einfach verständlicher Geschäftsprozess-basierter Requirements Engineering und Management Prozess wird vorgestellt (bzw. interaktiv mit den Teilnehmern erarbeitet).

 

Die Referenten: 

Mario Pichler arbeitet seit über fünf Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Software Engineer am Software Competence Center Hagenberg. Schon seit seiner Diplomarbeit, die er an der Universität Linz zum Thema "Anforderungen an Groupware Tools zur Unterstützung von multidisziplinären Entwicklungsteams" verfasste, beschäftigt er sich mit Requirements Engineering. Von 2003 bis 2006 hatte er in einem Software Entwicklungsprojekt im Sozialversicherungsbereich die Rolle des Requirements Engineers inne. In dieser Zeit hat er unter anderem an der Entwicklung und Verfeinerung einer Geschäftsprozess-basierten Methode des Requirements Engineerings und -Managements gearbeitet. Aktuell beschäftigt er sich damit, die Zusammenarbeit von Requirements Engineers und Projektmanager zu verbessern. Visualisierung von Requirements spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Dr. Hildegard Rumetshofer  zeichnet sich derzeit für den Bereich Innovation und Technologieförderung in der FAW Software Engineering GmbH verantwortlich. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in den frühen Phasen des Softwareentwicklungsprozesses mit Hauptaugenmerk Interaction Design in Kombination mit Requirements Engineering. Von 2004 bis 2006 befasste sie sich mit der Gestaltung und Entwicklung eines Softwareentwicklungsprozesses zur Unterstützung von Requirements Engineers, Designern und Software Architekten in einem Software Entwicklungsprojekt im Sozialversicherungsbereich. Derzeit arbeitet sie an Methoden und Prozessen zur Realisierung von „Innovativ durch Design“.

Vortragsweise:

  • Folienvortrag mit starker Interaktion mit den Teilnehmern
  • Interaktiver Vortrag (Einführung in Thematik und danach gemeinsame, interaktive Erarbeitung eines Geschäftsprozess-basierten RE&M-Prozesses anhand eines beispielhaften Geschäftsprozesses

Agenda des Workshops:

09:00 - 09:15

Vorstellung der Vortragenden

09:15 - 09:45

Erwartungshaltung der Teilnehmer, Abstimmung Erwartungshaltung mit Workshopinhalten

09:45 - 10:30

Einführender Folienvortrag (Motivation für Geschäftsprozess-basiertes RE&M)

10:30 - 11:00

Teil 1: Die Teilnehmer erarbeiten in interaktiver Zusammenarbeit einen RE&M Prozess anhand eines beispielhaften Geschäftsprozesses. Als Basis dient dabei die Prozessschablone der Vortragenden. Vorschläge der Teilnehmer werden dabei eingehend diskutiert.

11:00 - 11:20

Pause

11:20 - 12:30

Teil 2: Die gemeinsame und schrittweise Erarbeitung des RE&M Prozesses wird fortgesetzt. Am Ende wird der vollständige beispielhafte RE&M Prozess an die Teilnehmer ausgehändigt.

12:30 - 13:00

Diskussion der Ergebnisse (des Prozesses) mit den Teilnehmern

Wer an dem Workshop teilnehmen sollte: Personen, die in Ihrem Unternehmen Anforderungen erfassen

Lernziele des Workshops: Die Teilnehmer sind am Ende des Workshops in der Lage:

  • Verstehen des Problembereiches durch Modellierung von Geschäftsprozessen
  • Ableitung von Anforderungen aus Geschäftsprozessmodellen
  • Verwaltung der abgeleiteten Anforderungen
  • Erstellung von Designvorschlägen (Interaction Design) für Softwareteile zur Unterstützung der Geschäftsprozesse
  • Anforderungsbasierte Release/Iterationsplanung
  • Anforderungsbasiertes Projektmanagement

 Welche Voraussetzungen der Teilnehmer mitbringen muss:

  • Interesse an leichtgewichtigen Requirements Engineering u. Management Prozessen
  • Interesse an Geschäftsprozessmodellierung
  • Interesse an der Kombination von Requirements Engineering und Projektmanagement
  • Interesse an viel Interaktion in einem Workshop

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